Dienstag, 11. November 2014

Der Indik kann auch anders

Bisher war fas Wetter auf unseren Ozeanpassagen sehr brav. Wir hatten selten mehr als 20 Knoten Wind, Windstärke 4 bis 5 also. Das ist sehr angenehm zu segeln. Auf dem Weg nach Südafrika bekommen wir aber ein bisschen auf die Mütze. Die Windanzeige zeigt eines nachts konstant über einige Stunden über 30 Knoten an, Windstärke 6, in Böen sinds ab und zu auch mal 40. Das nennt man im Wetterbericht stürmische Böen.

Wir reffen unsere Vorsegel ein und haben das Sturmsegel gesetzt. Damit sind wir für den Wind gut gewappnet. Trotzdem stellt Jan während seiner Wache einen Geschwindigkeitsrekord auf - 17 Knoten, das sind über 30 km/h. Zeit noch mehr Segel einzureffen.

Der Ozean ist dem Wind entsprechend etwas aufgemischt. Wir haben etwa 4 Meter hohe Wellen, und an Deck bekommen wir immer wieder eine Salzwasserdusche. Das Boot schaukelt entsprechend hin und her. Das macht das Schlafen nicht ganz einfach. Am Besten man rollt sich eine Decke ein und klemmt sich zwischen Matratze und Decke ein. Da bleibt der Bauch wenigstens halbwegs da, wo er hingehört.  Einfach so auf der Matratze liegend fühlt sich das an als ob der Bauch einen halben Meter in jede Richtung wandert. Wenn man die Welle von vorne aufs Boot bekommt hat man gar das Gefühl abzuheben. So heben wir mit Adela Air ab nach Südafrika.

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